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Burnout-Syndrom, gibt es Hilfe?

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Es ist keine Modekrankheit sondern aus sozioökonomischer Sicht dramatisch. Die psychischen Erkrankungen sind analog zu den Anforderungen zwischen 1995 und 2009 um nahezu 80 % gestiegen. Alleine im Jahre 2009 haben die Rentenversicherer über 64 Tausend Frührentner wegen psychischer Erkrankungen in den Ruhestand versetzen müssen. Burnout lautet die Diagnose nicht nur bei Fußballtrainer. Fachleute reden von einer steigenden Stresserkrankung. Nach Ansicht von Prof. Dr. Wolf-Dieter Gerber, Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und Medizinishcer Soziologie des Universitätsklinikums Schleswig Holstein in Kiel, sind es bei ca. 30 % der betroffenen Stressgene welche als Ursache in Frage kommen. Sie werden bei Belastung besonders aktiviert. Ziel der Behandlungen ist es eine gewisse Stabilität der Balance, einen Ausgleich zu schaffen welcher keinen reiz auf die Stressgene ausübt. Dazu gibt es viel versprechend medikamentöse und ganzheitliche Therapieansätze welche individuell angewendet werden. Dazu werden auch di täglichen Gewohnheiten unter die Lupe genommen. So ist z.B. das Wachhalten mit Kaffee, Suchtmittel, ein Kriterium gegeben welches zunächst scheinbar die Leistungsfähigkeit aufrecht erhält, doch der Zusammenbruch ist dann nur noch eine Frage der zeit. Da lautet die Behandlung entziehen von solchen Aufputschmitteln., zurück zur vollwärtigen Ernährung.

Gerade jetzt, in dieser Zeit der Hektik, der Probleme auf dem Finanzmarkt, der Unsicherheiten am Arbeitsplatz, treten Erscheinungen auf. Abgebrannt oder ausgebrannt sein auf. Meist sind es die überstandenen Weihnachtsfeiertage welche diesen “Erschöpfungszustand” zur Folge haben. Doch das muß nicht sein, so klingt es und man nimmt sich vor im nächsten Jahr alles anders zu gestalten, viel ruhiger, mit mehr Gelassenheit ran gehen. Dann kommt sie wieder, die Weihnachtszeit und…. es ist wieder das Gleiche, Jahr für Jahr….. Da ist guter Rat wichtig.

Den Forderungen in der Gesellschaft gerecht zu werden ist innerlich für manchen zur Zerreißprobe werdend. Da sind nicht nur die täglichen Aufgaben die es zu bewältigen gilt. Zu bewältigen ist auch die richtige Zeit zum Abschalten, so man es kann.

Da ist Herr Klaus B., er arbeitet als Repräsentant eines großen Werkzeugherstellers. Seine Arbeitszeit beginnt eigentlich ab 10 Uhr richtig und endet mit der Schließung der betriebe, gewöhnlich gegen 17 Uhr. Das hört sich gut an und hier denkt jeder, tolle Arbeitszeit. Doch es steckt zur Erfüllung der Aufgaben mehr dahinter. Bevor er morgens zu seinem ersten Kunden fährt hat er während dem Frühstück, wenn man das in a hurry zu sich genommene überhaupt so bezeichnen kann, erst einmal sortiert und seine Kundenkarten gelegt. Während er einen Schluck Kaffee nimmt schaut er auf seinen Laptop, der gerade anzeigt dass sein Chef den Plan umgeschmissen hat und er doch zunächst zu C, statt zu A fahren muß. Das wirft den Plan durcheinander den er sich hier gestellt hatte. Doch was soll´s, das passiert nun mal und der Chef wird sich dabei was gedacht haben. Nun arbeitet er noch schnell die E-Mails ab und schaut dabei nach rechts auf den Kunden C den er erst besuchen soll. Doch der hat einen Vermerk dass er äußerst schwierig ist. Also, schnell eine Beruhigungstablette nehmen um gelassen zu bleiben denn, man muß ja die Firma nach außen hin würdig vertreten egal wie der Kunde ist. Nun zusammenstellen was man mitnimmt. Ach ja, der Schlips, der muß auch richtig sitzen und die Frisur? Der Autoschlüssel, wo hat er den gestern Abend hingelegt? Da ist er! Los geht’s. Auto auf, anlassen. Doch da hakt es schon, der springt einfach nicht an. Er leiert und leiert, endlich, er läuft. Jetzt aber ab denn es ist Zeit. Selbstverständlich sind in der Situation alle Ampeln auf rot. Schnell an einer Ampel nochmals in die Kundenkarte geschaut. Dann ist es passiert, er hätte in genau die entgegengesetzte Richtung fahren sollen. Also, bei nächster Gelegenheit werden. Schuld ist das Navy. Hatte er doch schon gestern die Tour eingegeben A B C usw. Doch es musste ja umdisponiert werden heuet morgen, zuerst nach C. Schließlich klappte es gerade noch den Termin einzuhalten. Etwas fahrig wurde er schon, Klaus B. Doch groß war die Freude als sich der Kunde als angenehm entpuppte und der Vertrag zustande kam. Per Handy teilte er das seinem Chef mit. Der wiederum zeigte eine gewisse Gleichgültigkeit statt Freude. Doch auch das ist Klaus B. eigentlich gewohnt. Er fuhr zum Nächsten, und zu den weiteren Kunden. Nicht alles ging glatt ab. Mittagessen? Das fällt wie so oft aus, wird auf Abends verlegt. So gegen 17.30 Uhr ist der letzte Kunde dran. Doch der entwickelt sich als äußerst schwierig, feilscht und feilscht, vertröstet auf Morgen. Der Abend kommt. Klaus B. fährt zu seinem Hotel, geh auf das Zimmer und packt alles aus. An Essen nicht zu denken. Die Tour für Morgen muß organisiert werden und der letzte Kunde heute ist der erste Kunde morgen. Dann ist da noch der Abschlußbericht, der wird auf dem Laptop gefertigt und noch schnell der Firma per E-Mail zugesendet. Dann ist er, endlich, fertig. Es ist bereits 22:30 Uhr. Jetzt ist er so fertig das er an Essen nicht mehr denkt.

So geht es Tag für Tag. Bis, ja bis eines Tages Herr Klaus B. Morgens beim ersten Kunden nicht erscheint, auch die Anderen warten an diesem Tag. Was ist passiert? Die Natur hat sich gewehrt, die Natur im Menschen. Sie hat einfach abgeschaltet. Die Batterie ist leer. Der Power ist dahin. Der Zusammenbruch war eigentlich vorauszusehen denn, es fehlen viele Dinge welche die Batterie immer wieder aufladen lassen. Eines davon ist die Zeit des sich selbst finden, sich entspannen zu können. Weiter sind es die Lade-Ionen anhand der Nahrungsaufnahme. Bis dahin hatte Klaus B. keine Ahnung das er etwas falsch macht in seinem, oder besser gesagt mit seinem Leben. Er hatte viel zu tun zuviel als an sich zu denken und einmal auf sein Inneres zu hörten. So hat sich der Körper gegen ihn gewehrt. Sicherlich hat er sich auch schon früher gewehrt durch kleine Attacken, so z.B. schlaflose Nächte, Niedergeschlagenheit, Unkonzentriertheit, Fehler in der Eintragung, doch das hat Klaus B. hingenommen als eigene Schuld. Jetzt, da er hier auf der Station des Krankenhauses liegt geht es an ihm vorbei und, er fühlt sich so leer, so schwach, eine gewisse Gleichgültigkeit überkommt ihn. Er ist gelinde gesagt: ausgebrannt.

Burnout Syndrom, die Diagnose.

Nun gehen die Gedanken dahin wie es wohl weitergeht. Jedenfalls so nicht wie bisher, das ist sein fester Entschluss. Er geht auf die Ratschläge ein und wird sich zunächst eine Auszeit nehmen. Keine Termine sollen ihn drücken, jedenfalls im Moment nicht. So beschließt er an Einzeltherapien zur Entspannung teilzunehmen. Nach ein paar Wochen, es ist ihm gelungen eine gewisse Wertstellung, eine bessere Lebensqualität zu erreichen was auch sein Umfeld bemerkte.

Welche Möglichkeiten sind es die zur Umstellung oder besser gesagt Umstimmung führen können? Nun, das ist individuelle medizinisch abzuklären. Eine der Möglichkeiten ist die Teilnahme an Gymnastikkursen, dann Hypnosetherapie, Autogenes Training, Yoga, Wellnesskur, doch das ist im Einzeln zu klären. Dazu muß jeder für sich seinen Weg finden und gehen. Durch Entspannung und Entkrampfung, positive Gedanken, körperliche und seelische Gelöstheit zu erlangen. Autogens Training ist eine Möglichkeit.

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Hier kann bereits mit der Grundentspannung, dazu dem ALPHA-Training, sowie die Benutzung der Pendeltafel, ein Weg sein. Übung des ALPHA-Trainings ist das Gesichtsfeld. Dazu den Hals, bzw. Halsmuskeln, Mundmuskulatur, Wangenmuskeln, Frontmuskeln der Stirn runzeln, alles in allem: eine fürchterliche Grimasse ziehen und langsam im Inneren bis fünf zählen und wieder loslassen. Danach wieder den Vorgang langsam wiederholen und langsam lösen. Wiederholung bis zu sechsmal. Das Ganze kann auch im Speiegel gesehen durchgeführt werden, so hat man eine Eigenkontrolle.

Genießen wir diese Entspannung am ganzen Körper und, wenn das gelungen ist, steht den weiteren Übungen des Autogenen Trainings zum Erfolg nichts mehr im Wege.

Weiter die Nutzung einer Pendeltafel zur autosuggestiven Beruhigung und Entspannung.

Eine ebenso simpel wie von jedem durchführbare Umlenkung der Gedanken ist die Benutzung des Pendels und einer Pendeltafel. Dazu erforderlich ist ein etwa 30 Zentimeter langer Faden. An diesem wird ein kleiner Gegenstand angebracht, z.B. Ring oder ähnliches damit der faden herunterhängt. Das obere Ende wird zwischen den Fingerspitzen und freiem, leicht angewinkelten Arm, gehalten. Das beschwerte Ende zeigt auf den Mittelpunkt des Kreuzes in diesem Kreis.

Pendeltafel:
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Nunmehr wird in Gedanken eine Kreisbewegung ausgeführt, nicht wirklich mit dem Arm oder der Hand. Diese bleibt in der Haltung stationär. Man lässt nun geschehen was die Gedanken bewirken. Nach einigen Wiederholungen der Vorgabe das dieses Pendel sich im Kreise bewegt, gedanklich wie gesagt, wird über die motorische Muskulatur ohne unser zutun mehr und mehr Bewegung eintreten. Das Pendel beginnt tatsächlich zu kreisen. Die Feinmotorik der Muskulatur hat den gedanklichen Befehl angenommen. Diese kreisende Bewegung kann im und entgegen des Uhrzeigersinns ausgeführt werden.

So sieht es praktisch aus:

„ÜBERALL UND JEDERZEIT RUHE UND GELASSENHEIT“

Diesen Satz immer vor Augen haben hilft bereits!

Übrigens kann man diese Ruhe im Wartezimmer des Arztes, auf einem Parkplatz, im Garten, am Biertisch, mit einem Schlüsselbund ebenfalls durchführen. Das frappierende dabei ist, wenn eine gewisse Entspannung erreicht ist öffnet sich die Hand und der Schlüsselbund fällt laut nach unten. Durch dieses Geräusch wird man dann ohne zurücknehmen zu müssen hellwach. Wollte jemand versuchen den Schlüssel zu entwenden würde man ebenfalls sofort hellwach werden.

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Autogenes Training, dazu habe ich ein kleines Lehr- und Übungsheft entworfen sowie CD erstellt.

Wer es will, rechts ist meine Anschrift……….. E-Mail: rollin.press@kabelbw.de

Warum Heiltee´s nicht in Metallgefäßen hergestellt werden sollten….

Das gilt eigentlich nicht nur für die Heiltees als auch für alle anderen Getränke und nach Möglichkeit auch unser Essen, das nicht in metallenen Gefäßen zubereitet werden sollte.
Warum? Das werdet Ihr gleich hier lesen > > > > >

Nein, es sollte nur kein Eisentopf sein und kein eisernes Geschirr. Das hat den Grund das alles Metall auf das Getränk, eigentlich auch auf alle Tee´s, Essen, die wir zubereiten, einen negativen Einfluß hat aufgrund der Leitfähigkeit Metall und möglicher Bildung einer Elektrolyse bewirkt. Es hat nun einmal Eigenschaften welche nicht zu Naturheilkunde passen, außer die Schüßler´schen Salze natürlich, die sind ja auch entsprechend zubereitet.

Vielleicht ein Beispiel:
Wenn in einem Zahn Gold und in einem Anderen Edelmetall oder Amalgam ist dann bildert sich mit dem Speichel eine Elektrolyse. Das sind zwar nur sehr wenige meßbare Millivolt, dennoch kann das bereits über Jahre gesehen die Gesichtsnerven (Trigeminus) stören und bleibende Schmerzen verursachen. Es können auch andere Nerven im Kopfbereich betroffen werden, nicht nur der Trigeminus. Das Metall (Topf, Teelöffel usw.) und Pflanzentees können eine Elektrolyse bilden die dann mehr schädigt als wirkt.

Zum Thema Eurer Anfragen: Viren

Viren und Selbsmedikation? Gleich Vorweg: Jede Selbstmedikation birgt in sich latente Gefahren für die Gesundheit. Durchaus kann es angebracht sein einmal einen Tee zu trinken oder die Ernährung zu ändern, doch bei Medikamente sollte die Selbsthilfe Grenzen haben. Dazu sollte man bei Viren wissen um was für Lebewesn es sich handelt ond wo sie zu finden sind.
Viren sind lebend in Zellen des lebenden Körpers. Sie halten sich dort auf wo sie ihre günstigte Verbreitungsmöglichkeit zur Entfaltung finden. Natürlich gibt es bevorzugte Stellen, doch das ist auch “Typenbestimmt”. Es gibt Viren, z.B. Grippeviren, welche sich vornehmlich im Atmungstrakt aufhalten können. Später sich verändern und in andere Körpersysteme weiter leben. Finden sie keine Lebensgrundlage gehen sie ein.

Richtig ist das es viele Möglichkeiten gibt doch man sollte nicht mit Schrot darauf angehen und denken, naja eins wird schon helfen. Es muß, um gezielt auch mit Pflanzen eine Abwehr zu erreichen, zunächst erkannt werden um welchen Virenstamm es sich handelt. Also einfach mal Meerrettich oder Gartenkresse zu nehmen ist nicht besonders richtig. Gartenkresse übrigens ebenso wie Petersilie frisch gut gekaut, wirkt auf die Nieren und alles was ausleitend wirkt kann helfen.

Eigentlich wirken alle Tees die man trinkt mehr oder weniger ausleitend. Zu beachten ist dabei welche Pflanzen es sind. So Echinacea angustifolia, ein Korbblütler, zeigt nicht nur in der Erfahrung der Volksheilkunde gute Wirkungen bei Virenerkrankungen nicht nur grippaler Natur. Doch Kobblütler können bei verdeckten Allergiker eine schwere gesundheitliche Störung verursachen welche nicht mehr reversibel ist.

Bewährt haben sich auch die entsprechend verordneten Schüssler´schen Salze. Hier ist ein Besuch in der medizinischen Praxis unerläßlich denn es gehört zur Diagnostik die Erkennung des Konstitutionstypen dazu. Das kann nur ein Arzt oder Heilprakltiker und kein Paramediziner.

Deshalb: Vor Eigenbehandlungen Finger weg! Auch sogenannte Ratschläge sind vielleicht gut gemeint, entbehren aber den erforderlichen Kenntnissen.

Virenerkrankungen sollen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Oft sind es die Nebenerscheinungen welche zu entsprechenden gesundheitlichen beeinflussungen kommen. Das kann bei grippalen, vermeintlich leichtem Infekt, welche zu bleibender Bronchitis führen können.

Übersäuerung im Körper und was kann man tun?

Was tun bei Übersäuerung? Wie stelle ich eine Übersäuerung meins Körpers fest?
Bevor man überhaupt Geld ausgibt, erst einmal mit dem Lackmuspapiet testen ob überhaupt eine Übersäuerung vorliegt. Erst dann zur Tat übergehen. Es ist zunächst das Beste alles was man bisher genommen hat, außer die ärztlich verordneten Medikamente, abzusetzen.
Viel hilft nicht viel. Dann sind da noch die komplementären Wirkungen. Nicht immer passen Medikamente zusmmen, auch wenn es es einen Tag später nimmt kann es zu Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen kommen. Da kann eine Übersäuerung durchaus eine Störungsquelle sein. Entsäuerung ist einfach mit normalen Lebensmitteln durchzuführen als Geld auszugeben.
Da gibt es z.B. den KüKaLeiWa. Das ist nichts anderes als einen Teelöffel Kü- gleich Kümmel, Ka- eine Kartoffel, einen Teelöffel Lei- gleich Leinsamen und Wa- einen halben Liter Wasser.
KEINE metallenen Gefäße benutzen! Auch nicht mit Metallöffel umrühren”
Die Kartoffel schälen und klein schneiden. Nun alles zusammen etwa 15 Minuten kochen, dann absieben.
1/2 Stunde vor dem Frühstück eine große Tasse warm trinken ein normales Tässchen warm abends vor dem Schlafengehen trinken. Als Kur über 6 Wochen nehmen.
Zur Kontrolle aus der Apotheke rotes Lackmuspapier holen das sich zunächst bei Übersäuerung blau färbt. Zeigt sich nach einigen tagen ein schwachblauer Schimmer oder in rosafarben, bist Du entsäuert.

Viele Erkrankungen welche eine Übersäuerung zeigen werden nach dieser Kur verschwinden.

Heilkräuter und Sand, wie paßt das zusammen?

Sand wozu dient es bei welchen Krankheiten?

Ob heiß oder Eis, das entscheidet die medizinische Diagnose. Diagnosen dürfen gesetzlich nur durch approbierten Arzt oder Heilpraktiker mit der Zulassung die Heilkunde ohne Bestallung ausüben zu dürfen. Es bedeutet dass nur dieser Personenkreis ausschließlich nicht nur Diagnosen stellen sondern auch eine entsprechende Therapie durchführen oder verordnen kann. Warum das so ist? Es dient dazu Schaden an der Gesundheit der Betroffenen abzuwenden. Gleichzeitig ist es auch Schutz gegenüber so genannten „Paramedizinern“ deren dubiose Methoden immer mehr zugenommen haben und auch im 21. Jh. weiterhin ihr Unwesen teils unkontrolliert betreiben. Nicht so, und auf basiertem wissenschaftlichem Wissen beruht die Abwendung von Sand in der Naturheilkunde.

Bekannt sind Anwendungen mit Lehm als eine Lehmpackung beispielsweise. Lehm ist in der physikalischen Therapie, speziell in der Balneotherapie, betrachtet das Gegenteil von Sand. Während Lehm feucht und kalt ist in der Applikation ist Sand in der Regel in trockener und warmer bis heißer Anwendung kommend. Ärzte der Naturheilkunde und Heilpraktiker wissen um den feinen aber wirksamen Unterschied zwischen der Anwendung von Sand und Lehm bei entsprechenden Erkrankungen. Diese Heilstoffe werden entsprechend der Krankheiten zugeordnet aufgrund der wissenschaftlich wirksamen Erkenntnisse. In der Vergangenheit haben die Anwendungen, speziell mit Sand, einige kurios Blüten gezeigt. Da wurde geraten sich am Strand in den Sand einzugraben und durch die Sonnenerwärmung sich den ganzen Körper zum Wohlsein und zur Gesundheit einige Minuten bis Stunden in aller Ruhe hier zu verbringen. Das kann bei entsprechend hohem Blutdruck, Arteriosklerose, arteriellen wie venösen Durchblutungsstörungen, Drüsenstörungen wie der Schilddrüsen, u.v.a. bis zu schweren gesundheitlichen Störungen, in Fällen einer entsprechenden Herz-Kreislauferkrankung, Neigung oder bereits überstandenen Hirnblutung, im schlimmsten Falle zum Schlaganfall, Herzinfarkt oder Hinblutung führen und tödlich enden.

Gibt es Unterschiede in der Anwendung von heißem Sand hinsichtlich der Konstitutionsdiagnostik?
Nach Kretschmer werden vier Konstitutionstypen unterschieden. Da ist der cholerische Pykniker, der hoch aufgeschossene und schmalbrüstige Leptosome, der sportliche Astheniker und der Melancholiker. Für alle diese Typen gelten unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten bei dazu diagnostizierter gleicher Erkrankung. Weiterhin ist es ein Unterschied zwischen dem wärmesatten meist sympathikotonen und dem wärmehungrigen vagotonischen Typ. Diese Einteilung in der Therapie wusste schon Hippokrates, Dioskures, Paracelsus, der Heilkundige Wasser- und Kräuterpfarrer Kneipp, ja sogar der Nichtarzt, beruflicher Bauer Prießnitz, Hahnemann welcher die Grundsatze der Homöopathie praktisch und schriftliche niederlegte, um nur einige zu nennen. Selbst Goethe war der Sonne, Bewegung in frischer Luft und dem Sand nicht abgeneigt. Zurück zu den Sandanwendungen bezogen auf Konstitutionstypen. Für die heutigen Anwendungen der Naturheilkunde und einer erfolgreichen Behandlung ist die Kenntnis der „feuchten und kalten“ sowie „warmen trockenen“ Erkrankungen. Hier haben sich bereits in der Frühzeit der Medizin die Erkenntnisse durchgesetzt dass man bei feuchter kalter Erkrankung trockene Wärme, also trockenere warmer bis heißer Sand, anwendet. Bei trocken kalten Erkrankungen hingegen feuchte Wärme wie z.B. Fangopackungen, heiße, Moorbäder. Dies gilt analog auch für die Medikationen, Verabreichung von Heilkräutern, physikalischer Therapien und anderen Möglichkeiten- Dennoch gilt es abzuwägen ob bei den entsprechenden Erkrankungen nicht Gleiches mit Gleichem angegangen werden muss wie beispielsweise die Homöopathie wirksam eingesetzt wird in entsprechenden Potenzierungsformen. Für Heilkräuter gilt seit alters her als feuchte Pflanze Sumpfporst. Seine Wirkung ist unter Anderem bei Erkältungen bewährt. Wer unter hohem Blutdruck leidet stufen Mediziner unter eine trocken-warme Erkrankung. Hier hat sich als Heilmittel aus der Phytotherapie Arnika bewährt. Hingegen würde warmer oder heißer Sand, eigentlich jedwede Wärmeapplikation, Aufenthalte in höheren geologischen Lagen wie Gebirge nicht hilfreich sein.

Eine Heilpraktikerin berichtet: „Vielfach kommen Patienten in die medizinische Praxis und wissen zu klagen das bei Kälte, Nässe oder überhaupt nasskaltem Wetter, eine Empfindlichkeit besteht. Sie klagen über Gelenkbeschwerden, Niedergeschlagenheit, Schnupfen, Heiserkeit, Hustenanfällen. Dann sind es Rheumatiker oder welche zu Asthma neigen. Hier ist in der Regel eine trockene Wärmeanwendung angebracht. Ist die Konstitution trocken-heiß dann so wird feucht und kalt besser vertragen. Bei Arteriosklerose wird es die Kaltanwendung sein, z.B. mit kühlen bis kalten Kneipp´schen Güssen“. Es resultiert daraus das nicht nur die Natur unterschiedlich ist sondern auch der zur Natur zählende Mensch. Werden Sandbäder entsprechend aller erläuterten Erkenntnisse, Konstitutionstypen, vegetativen Zuordnungen, Kenntnissen aus der Homöopathie, den Erkrankungen entsprechend angewendet, so wird sich schnell ein Heilerfolg einstellen.

Das in entsprechenden Breiten- und Längengraden warmer oder heißer Sand nur an Sommertagen angewendet werden könnte ist aus technischen Gründen nicht haltbar. Heißer oder warmer Sand kann heute aufgrund der technischen Möglichkeiten zu jeder Jahreszeit an eigentlich jedem Ort der Welt bereitet werden.
Wichtig ist die Einsetzung der der erforderlichen Materialien. Wichtigster Bestandteil ist und bleibt der Sand. Er sollte eine feine, saubere und reine Körnung haben und dabei nicht staubig sein. Gereinigt lautet das andere Zauberwort das eigentlich keines ist denn, sauber im klinischen Sinne sollte der Sand sein jedoch nicht unbedingt steril weil Inhaltsstoffe wie Mineralien eine eigene Wirkung bei der Applikation entwickeln. Außerdem sollen zur Erwärmung keine Metallgefäße verwendet werden. Je nach welcher Erkrankung und welchem Konstitutionstyp eine Anwendung erfolgen soll ist es von besonderem Heilerfolg wenn zur Erwärmung „gehärtetes“ Holz als Holschalen welche aus dem Holz der Eiche, Linde, Lärche, Kirsche, Apfelbaum, Zirbeln, Zedern, Weide und hier der Salix alba. Hierin wird der Sand im mit Holzkohle im steinernen Backofen der mit einer Temperatur von bis höchstens 150 Grad erwärmt wird. Hier etwa eine halbe Stunde den Sand „garen“ lassen. Nun werden in der verträglichen Wärme Hände oder Füße, je nach Indikationen unter ständiger Bewegung aufgewärmt.
Als Auflage verwendet wird der Sand mit einer hölzernen Schaufel in ein Naturleinensäckchen gegeben das eine entsprechende Größe hat. So kann es als Leber-Galleauflage, Nieren, Unterbauchauflage, bei Darmkoliken, nach entsprechender Indikation auch bei anderen Erkrankungen oder zur Vorbeugung trocken heiß aufgelegt werden. Indiziert ist die heiße oder gut warme Sandauflage dort wo eine trockene Durcherwärmung erforderlich ist. Anders sieht es bei Nervenerkrankungen, z.B. Nervenentzündungen aus.
Beim akuten Ischias wird wohl niemand auf die Idee kommen eine heiße Fangopackung oder heißes Sandsäckchen aufzulegen. Der Patient selbst wird sich ohnehin abrupt bemerkbar machen weil die Schmerzen sich bis ins Höchste verstärken werden.

Werden feucht-heiße Kompressen mit oder ohne Heilkräuter wie Bockshornklee, Heublumen, Kamille, Lavendelblüten, Leinsamen, Malven, usw. erforderlich ist dies ebenfalls individuelle nach entsprechenden Kriterien zu entscheiden.

Eine entsprechende Indikationsliste für die heiße bzw. warme Sandtherapie lässt sich nicht erstellen. Es ist vor Ort ad hoc durch Arzt oder Heilpraktiker zu entscheiden beim wem wann was wofür und wo zur Anwendung kommt. Ob eine Anwendung heiß oder kalt zu erfolgen hat, dazu haben Mediziner erfahrungswerte. Wichtig ist der Patient selbst. Er weis am Besten was ihm bekommt, feucht-heiß oder kalt trocken oder trocken-heiß. Der erste Eindruck wird immer sein ob es bekommt.

Leider musste ich im Laufe der Jahre als Dozent für Naturheilkunde und Anwendungsbereiche an verschiedenen Ausbildungsstätten tätig feststellen das die Kenntnisse um diese immer mehr in den Hintergrund geraten sind. Sie stehen nicht als Pflichtfächer auf dem medizinischen Lehrplan, ja sie sind sogar mehr und mehr vom Lehrplan gestrichen worden. Es fehlen schlichtweg auch geeignete Dozenten. Wo sollen sie auch herkommen. Dabei währe es gerade für die Industrie ein neuer Zweig den es zu befriedigen gilt anzugehen.
An den Hochschulen währe es ein Zweig der einer Bevölkerung zugute käme die weitgehend im Umdenken ist was die medizinischen Anwendungen betrifft. Hatte ich mich seinerzeit für die drei „P“ Fächer entschieden, Physiotherapie, Phytotherapie und Psychotherapie, so ist dieses auch in der Naturheilkunde aus dem Zusammenhang gerissen worden obwohl sie funktionelle eigentlich im großen Rahmen zusammen gehörten zu einer erfolgreichen Heilbehandlung.

Es ist zu wünschen dass es hier wieder eine kleine Anregung, einen Anstoß, für die neu in die Medizin kommenden Kommilitonen erreicht.

Was an die Nieren geht.

Was tut den Nieren wohl gut? Die praktische Tätigkeit im medizinischen Bereich erschöpft sich nicht in der Anamnese um zur Diagnosestellung und damit zur Therapie zu finden, wichtig ist die Beratung um das Wissen der Erkrankung und damit mögliche Beeinträchtigungen und Schädigungen zu vermeiden.

Eine Therapie hat nur dann Erfolg wenn die Bereitschaft vorhanden ist die Lebensgestaltung, den Umgang mit sich selbst, Lebensstil in jedweder Form zu überdenken und zu ändern.

Dazu dient die ausführliche Beratung in der Praxis. Wenn der Patient weiß das Rauchen die Gefahr eines Nierenversagens erhöhen kann wird er bei entsprechender Beratung die vernünftige Einstellung und Verantwortung gegenüber seinem Körper im Einsehen dies zu unterlassen finden. Besteht die Ernährung aus zuviel Eiweiß, so werden die Nieren belastet, hier ist eine wohlausgewogene Ernährung zu empfehlen. Für die Praxis: bestellen Sie Ihre Patienten mindestens einmal jährlich zur Urinuntersuchung ein. Medikamente sind dazu da um den Heilungsvorgang zu unterstützen, aber auch hier gilt ein zuviel, besonders bei Schmerzmitteln, als belastend für die Nieren und kann deren Funktion beeinträchtigen. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus kann Nierenleiden begünstigen. Übergewicht zu vermeiden heißt auch der Entwicklung von hohem Blutdruck und Diabetes entgegenzuwirken, denn diese gehen an die Nieren. Bei Nierenerkrankungen ist selbst ein gering höherer Blutdruck riskant. Bei 30 bis 40 Prozent der Diabetiker sind die Nieren bereits geschädigt, im Urin erkennbar als Mikroalbuminurie. Die Nierenkörperchen vergrößern sich und sind letztlich nicht mehr in der Lage den Urin ausreichend zu filtern, das Blut wird angereichert. Letztlich droht Nierenversagen. Damit der Flüssigkeitsspiegel im Körper erhalten bleibt und die Zellfunktion gewährleistet ist wird die Zufuhr von Flüssigkeit erforderlich. Dabei benötigen ältere Menschen mehr, etwa bis zu drei Liter/Tag, möglichst kohlensäurearmes aber natriumhydrogencarbonatreiches, mit mindestens 1000 Milligramm pro Liter versehenes Wasser, welches getrunken werden sollte. Im Schnitt sollte jeden Tag entsprechend Flüssigkeit, möglichst mit Mineralien, zu sich genommen werden damit die Nieren die Reinigung durch Spülung ausreichend durchführen können und Giftstoffe ausgeleitet werden.

Natürliche Therapien.
Zu erfahren ist von Betroffenen Patienten mit Beschwerden des Harnapparates das schon lange bevor merkliche Beschwerden eintraten die kalten Füße vorangingen. Hier zeigt sich das es Vorboten gibt die zu beachten sind. Viele Erkrankungen nehmen zunächst mit kalten Füßen im Vorfeld ihren Lauf. Entsprechend bewährt hat sich wenn andere Ursachen auszuschließen sind, Senfmehlfußbad. Es genügt dazu ein Esslöffel Senfmehl auf eine zuvor mit Wasser bedeckten Boden einer Fußbadewanne zu geben, heißes Wasser zugießen welches bis zu den Knöcheln reichen soll und die Füße so heiß wie möglich etwa zehn bis zwanzig Minuten baden. Danach nicht abtrocknen sondern nur abtupfen. Entsprechend mit Bekleidung warm halten und etwa eine Stunde zugedeckt hinlegen. Vor der eingehenden Behandlung sollte nach entsprechender Diagnose die Ernährung umgestellt werden. Um das saure Milieu hier zu verändern sollte entsprechende eingesetzt werden welche entsäuern. Das wohl über Jahre entstehende größte Risiko für die Nieren sind auch nutritive Noxen und hier vor allem das zur Übersäuerung des Gewebes führenden Nahrungsmittels. Dadurch werden nicht nur Blutgefäße geschädigt vor allem die der sensibel reagierenden Nieren. Der Stoffwechsel ist nicht in der Lage die durch Bewegung gegebenen Entsäuerungen normal über die Nieren abzubauen und staut diese in ungünstige Einlagerung in Gefäße und Gewebe mit entsprechenden Folgen für die Nieren und das Herz. Zunächst ist ein essentieller Bluthochdruck vorhanden, bevor Beschwerden den Patienten in die Praxis bringen und diagnostisch feststellbare Werte vorhanden sind.

Zunächst kann eine Hilfe zur Entsäuerung Naturheiler Wehrlandt, des “Kükaleiwa” durchgeführt werden. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die Anfangsbuchstaben der Zutaten, Kü = Kümmel (oder, nach Geschmack Fenchel), davon zwei Teelöffel, Ka = Kartoffeln, davon zwei normalgroße rohe Kartoffeln geschält und in kleine Stücke geteilt, Lei = Leinsamen zwei Teelöffel, Wa = Wasser, davon zwei Liter. Das Ganze kurz aufwallen lassen und zwanzig Minuten vor sich her köcheln lassen ohne jedoch zu kochen! Erkalten lassen und die noch warme Brühe durchseihen. Aus einer Tasse schluckweise über den Tag verteilt trinken. Das Ganze kann auch kalt über den verteilt getrunken werden. Am Besten morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück, ist äußerst wirksam. Zur Überprüfung läßt sich vorher mit rotem Lackmuspapier die Säuerung des Urins feststellen. Nach etwa drei bis vier Tagen bereits ist diese Prüfung bereits soweit das die Ausleitung der Gewebesäuren im Urin keine Aussagen mehr auf dem Lackmuspapier zeigt. Diabetiker können als Hilfe zur Entsäuerung Bohnenschalentee, davon täglich zwei bis drei Tassen, trinken. Benutzt werden dazu die getrockneten gelben Bohnenschalen einen Teelöffel für eine Tasse aufbrühen und kurz ziehen lassen. Eine weitere therapeutische, der Übersäuerung entgegenwirkende Möglichkeit ist die regelmäßige Anwendung von Magnesiumpräparaten, das bereits mit Fenchel und Kümmelöl versehen der “Fettverdauung” dient, nach dem Essen als Nahrungsergänzung einzunehmen. Auch hier ist der Test mit rotem Lackmuspapier vor und nach der therapeutischen Anwendung deutlich erkennbar. In der Ernährung sollte Kanne Brottrunk nicht fehlen, das zur Zubereitung von Rohkost als “Salatsoße” wichtige Dienste für die Verdauung und den Säurespiegel leistet. Bei entsprechend hohen Harnsäurewerten wird ohne das rezeptpflichtige Allopurinol nichts gehen. Phytotherapeutisch ist bei Erkrankungen des Harnapparates unter entsprechender Diagnose zum Einsatz kommend: Fertigarzneimittel mit entsprechender Wirkung enthalten zur diuretischen Wirkung vor allem Goldrute, dann Birkenblätter, Ackerschachtelhalm, Hauhechel, Bärentraubenblätter die Harnwege desinfizieren, Wacholder, Petersilie, Meereszwiebel, Brennnessel, Berberitze, u.a. zur Unterstützung der Ausleitung.
Zu nennen als Fertigarzneimittel z.B. Nephroselect M, Nephro-Pac, Nephrubin-N. Für Männer kann zusätzlich, z.B. Prostaselect, Prostata Stada, Prostagutt, indiziert sein wenn entsprechende Miktionsbeschwerden diagnostiziert werden. Petersilienwurzel und Bärentraubenblätter sollten nicht bei Graviden angewendet werden. Die Homöopathie bietet bei Blasenentzündung die Mittel u.a. Cantharis und Dulcamara. Eine Nebenbemerkung zu entsprechender Prostatamedikation, hier sind es die Medikamente mit ß-Sitosterin, z.B. Azuprostat M, Prostasal, Sitosterin, Harzol, welche auch bei entsprechenden rheumaähnlichen muskulären Beschwerden erfahrungsgemäß aus der Praxis günstig indiziert sind. Bei Frauen mit entsprechenden Beschwerden beispielsweise Gebärmuttersenkung und daraus resultierender Beschwerden Aletris Oligoplex. Bei hohem Blutdruck renaler Ursache kann z.B. mit Sarsaparol günstig medikamentiert werden. Gegen Verkrampfungen, z.B. bei Nieren- oder Uretersteinen, sind Tollkirsche, Bruchkraut, sowie Kamille, die phytotherapeutischen Mittel. Vorliegende Ödeme können phytotherapeutisch mit Aesculus hippocastanum, oder bei starken Schmerzen mit Papaver somniferum behandelt werden.

Die Pyelonephritis ist fachärztlich behandeln zu lassen.
Ist die fachmedizinische Behandlung der Pyelonephritis in den ersten Tagen erfolgreich behandelt worden kann Wobenzym als zusätzliche Enzymtherapie die Bioverfügbarkeit von Antibiotika verbessern helfen. Außerdem wirken die Enzyme das Immunsystem stimulierend und Entzündung hemmend. Nierenmittel sollten unter Beachtung der Funktion des Organs, der organischen Uhr, entsprechend möglichst nicht nach 13 Uhr eingesetzt werden. Die Anwendung von Solidago-kpl. wird im gegebenen Falle jedoch nach tagesrhythmischen Gegebenheiten morgens nach dem Aufstehen, etwa eine halbe Stunde vor dem Frühstück und abends etwa um 16 bis 17 Uhr und bis 19 Uhr nochmals, verabreicht. Einbezogen in die Behandlung sollte die Stärkung der Abwehr sein, z.B. mit Echinacea Hevert, Echinaforce Preßsaft, Echinacea Stada.

Nützliche Physiotherapie, Hilfe mit speziellen „Handgriffen“. .
In der Anwendung der Physiotherapien kennt man Behandlungsmethoden entsprechend der Diagnose als Massage der Reflexzonen nach Elisabeth Dicke und Hede Teirich-Leube. Fußreflexzonentherapie und ergänzend dazu die Behandlung der Ohrreflexzonen gekoppelt. Hydrotherapie mit heißen Umschlägen oder das Senfmehlfußbad. Heublumensäckchen, Periostmassage sind weitere Therapien. In der Neuraltherapie sind Injektionen am Grenzstrang des entsprechenden oberen Nierenpols, oder der Blasenreflexzone, angebracht. Die Nierenersatztherapie wird bei Versagen der Nieren oder drohender Vergiftung erforderlich. Als Ersatztherapie bieten sich als gängige Dialyseverfahren an: Peritonealdialyse, Hämodialyse, und die Hämofiltration. Die Peritobnealdialyse wird mit 1,5 bis 2 Liter Dialyseflüssigkeit in die Bauchhöhle eingebracht. Der Patient kann mit diesem Gerät die Dialyse selbst durchführen. Sie ist kreislaufschonender als andere Verfahren. Nachteil ist die Möglichkeit einer Peritonealinfektion. Mit diesem “CAPD”-Verfahren werden in Deutschland nur vier Prozent der Patienten behandelt. Die Hämofiltration ist nicht so effektiv wie die Hämodialyse, was die Filtration von Giftstoffen angeht, sie ist den Kreislauf schonender. Als Standartverfahren ist die Hämodialyse zu sehen. Durch eine semipermeabile Membran werden die Giftstoffe ausgefiltert, nicht jedoch die Blutkörperchen und Bluteiweiß. Sie gelangen nicht in die Dialyseflüssigkeit.
Empfehlung an die Patienten ist vor allem viel trinken. Dabei sollte es ein Nieren-Blasentee sein welcher am Besten wirksam ist wenn er nach dem Konstitutionstyp entsprechende zubereitet wird. Weiterhin warm anziehen, richtige Intimhygiene, hier z.B. nach dem Stuhlgang zum After hin reinigen um keine Bakterien über die Harnröhre zu verschleppen, sind die ersten Ratschläge. Letztlich sollte Unterwäsche aus Naturfasern getragen werden sie binden die Feuchtigkeit und senken damit das Risiko eindringender Bakterien, synthetische Fasern können begünstigend wirken. Es kann gegeben sein das der Sexualpartner ebenfalls behandelt werden muß, obwohl hier noch keine Beschwerden vorliegen.

Wirbelsäulengymnastik in Theorie und Praxis.

Hier in Abschnittsweisen Folgen exclusiv in www.Gesundheitslexikon-Online.de

Sagt es Euch zu, weitersagen. Wenn nicht richtet Eure Wünsche und Kritik an uns………

Cover-001-207x300 in Wirbelsäulengymnastik in Theorie und Praxis.

Auszugsweise aus meinem Buch Wirbelsäulengymnastik ISBN Nr. 3-921850-73-8 Dieses Buch wurde am 2. April 1987 im Gesundheitsmagazin des ZDF vom Moderator ausführlich beschrieben dargestellt.

Inzwischen ist natürlich die Zeit nicht an neuen Erkenntnissen um das Thema Wirbelsäule und Gelenke, sowie den Physikalischen Theraüpiemöglichkeiten, vorbeigegangen. Daher wurde es Zeit endlich die Texte und Bilder den Neuerungen anzupassen. Es wird es eine neue Auflage geben soweit Interesse besteht mit neuen Texten und Bilder.

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Hier sind über 25 Jahre medizinischer Praxiserfahrung und Erfahrungen in Einzel- und Gruppenkursen sowohl als Text und in Bildanleitung dargestellt. Berücksichtigt sind die neuesten Erkenntnisse der Biomechanik, bezogen auf die Wirbelsäule und den dazu gehörigen An-hangsgebilden wie den Extremitäten, den Gelenken, dem Muskel- und Skelettsystem insbe-sondere.

Wirbelsäulengymnastik, ein besonderes Buch.

Vorwort zum Titelbuch von Prof. Dr. Hans Bloss, Karlsruhe, Originalabschrift:
„Aus zuverlässigen empirischen Untersuchungen geht hervor, dass die Bewegungsmangelerkrankungen der Deutschen immer mehr zunehmen. Daraus erwachsen nicht nur der Volkswirtschaft enorme Schäden –seriöse Schätzungen beziffern sie auf ca. 89 Millionen jährlich-, aus diesen Krankheiten ist als Folge unzureichender Bewegung entsteht ursächlich viel individuelles Leid.
Dabei ist es keineswegs so, dass diese so genannten Bewegungsmangelkrankheiten ein un-vermeidliches Schicksal moderner Industriegesellschaften wären. Zwar nimmt uns die zunehmende Technisierung unseres gesamten Lebens immer mehr die körperlichen Anstrengungen und Bewegungen ab, aber wir können dagegen etwas tun.
Vor allem bei den zwei am weitesten verbreiteten Bewegungsmangelkrankheiten, den Herz-Kreislauf-Krankheiten und den Erkrankungen an und um der Wirbelsäule, sind wir aufgerufen etwas dagegen zu tun. Während bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen allein ein regelmäßig und richtig dosiertes Ausdauertraining hilft und präventiv wirkt, ist bei Rücken- und Kreuz-schmerzen die entscheidende Hilfe, Vorbeugung und Nachsorge eine gezielte und funktionell richtig wirkende Wirbelsäulengymnastik.
Ebenso wenig wie Herzinfarkte unser Schicksal sind, müssen wir uns mit ständigen Kreuzschmerzen abfinden. Für beide Bereiche gilt: „Bewegung ist die beste Medizin!“ Aber nicht ir-gendeine Bewegung, sondern die von der Sportwissenschaft und Sportmedizin entwickelte adäquate Bewegung. Für den Bereich der Wirbelsäule, Haltungsfehler und Haltungsschwächen ist der Autor Rolf Lindner ein ausgewiesener Kenner und Fachmann mit einer großen Praxiser-fahrung, so dass ich das vorliegende Buch jedem empfehlen kann, der Schwierigkeiten mit seinem „Kreuz“ hat. Das Buch ist leicht verständlich, didaktisch gut aufgebaut und stellt eine wertvolle Hilfe dar, die sich mit gezielten Übungen von ihren Rückenschmerzen befreien wollen oder durch vorbeugende Übungen dafür sorgen möchten, dass es erst garnicht soweit kommt“.

Prof. Dr. Hans A. Bloss, Sportwissenschaftler, Karlsruhe.
Originalabschrift August 1990

Prof. Dr. Bloss ist Autor zahlreicher Bücher wie u.a.: „Bewegung gegen Herzinfarkt“, “Be-wegung tut Not“, „Fitness-Lexikon Gesundheitssport von A – Z“.

Übungen können helfen…….

Übungen können, je nach Aufbau und Art sowie dem zu erreichenden Erfolgszweck, liegend, stehend, sitzend, einzeln oder in Partnerschaft, durchgeführt werden.
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Zu denken ist in jeder Situation: Haltung bewahren! Aufrecht gehen und stehen ist zunächst die beste Angewohnheit der Wirbelsäule und den Gelenken gutes zu tun. Wir wollen noch ein wenig Anatomie, den Aufbau des menschlichen Körpers hinsichtlich des Muskel- und Skelettsystems, soweit für die gymnastischen Übungen erforderlich erwähnen. Die Anatomie befasst sich insgesamt mit dem Körperaufbau. Hier soll besonders der Aufbau der Wirbelsäule Erwähnung finden.
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Diese besteht aus 24 Wirbelkörpern. Davon sind sieben zur Halswirbelsäule gehörend, zwölf bilden die Brustwirbel und fün die Lendenwirbel. Letztlich noch das verknöcherte Kreuzbein mit abschließenden drei bis fünf Steißbeinwirbel.
Hals- und Lendenwirbelsäule sind in den verschiedenen Ebenen der beweglichste Teil der Wir-belsäule. Die Brustwirbelsäule ist durch die anliegenden Rippenbogen wesentlich einge-schränkter als Hals- und Lendenwirbelsäule. Zwischen den Wirbelkörpern der Halswirbel-, Brustwirbel- und Lendenwirbel liegen die Bandscheiben. Sie sind eine knorpelartige Substanz welche als eine Art Stoßdämpfer darstellt. Sie fangen Stöße federnd auf und lassen eine Seitwärtsdrehung und Biegung der Wirbelsäule bis zu einem gewissen Grad zu.
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Nervenaustritte befinden sich seitlich aus der Wirbelsäule, zwischen den Bandscheiben ge-schützt aus und folgen weiter dem Weg zum entsprechenden Organ. Das bedingt bei falscher Haltung oder Übergewicht eine Dauerbelastung nicht ur auf die knöchernen Anteile des Skelett-systems sondern vor allem auf die Bandscheiben. Diese Belastung können die Bandscheiben eine geraume Zeit abhalten. Doch mit der Zeit entsteht ein solcher Überdruck der die Bandscheiben verschiebt oder sogar austreten läßt.

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Das seitliche Verschieben bzw. Vorwölben einer Bandscheibe wird als Protrusio, ein Austreten oder Ausgleiten aus seiner Haltung wird als Bandscheibenvorfall, Prolaps, bezeichnet.

Protrusio in Übungen können helfen.......

Das ergibt besondere Beschwerden die diagnostisch einwandfrei geklärt werden können durch entsprechende Untersuchungen.
Eine andere Art ist eine Reizung aufgrund von Fehlbelastungen bzw. Fehlhaltungen. Überge-wicht kann ebenfalls durch entsprechenden Druck auf Nervenbahnen zu Reizen führen. Der wohl bekannteste Reiz ist der Ischiasreiz beim Austritt einer Bandscheibe (Protrusio bzw. Pro-laps) an der Lendenwirbelsäule. Protrusio ist das Heraustreten des Bandscheineibenringes und Prolaps der Bandscheibenvorfall. In der LWS, der Lendenwirbelsäule, wird dieses Geschehen einer Muskelverspannung, resultierend aus Fehlhaltung, Fehlspannung oder Temperatureinwir-kung bzw. Überanstrengung dieser Muskelpartien, als Lumbago bezeichnet. Im Bereich der Halswirbelsäule ist die Nervenirritation durch Raumfordernde Prozesse als Brachialgie be-zeichnet, die zu entsprechenden Reizungen und Missempfindungen im Schulter-Nackenbereich unter Umständen bis in die Fingerspitzen reicht. Im Falle einer Muskelverspannung kann, im Gegensatz wie bei einer Nervenreizung als Ischias oder Brachialgie im LWS oder HWS Be-reich, mit Wärme gut behandelt werden weil damit die Muskelverspannung gelöst werden kann. Entsprechende Wärmesalben oder Wärmepflaster sind ebenfalls durchaus ein echtes Hilfsmit-tel. Bei Nervenreizungen oder Nervenentzündungen sind wärmende Applikationen meist nicht verträglich.
Weniger bekannt ist das kalte Füße eine „aufsteigende Rolle“ bei Beschwerden vornehmlich im Lendenwirbelsäulenbereich sein können. Schmerzen im Schulter-Nackenbereich können ihre Ursache in kalten Händen haben. Hier können Senfmehlfuß- bzw. Handbäder eine gute Thera-pie. Verschiebungen in den Bereichen der Wirbelsäule oder anderen Gelenken des menschli-chen Körpers können nach eingehender Untersuchung und erforderlichen Sichtaufnahmen mit entsprechenden speziellen diagnostischen Geräten manuell gerichtet werden. Eine mögliche Gefahr geht nur dann davon aus wenn entsprechende medizinisch fachliche Voruntersuchun-gen unterlassen werden. Dazu gehört vor allem die Abklärung ob eventuell einer Osteoporose. Die Chiropraktik selbst ist keine Haurucktherapie sondern wird nach entsprechend fachlicher Ausbildung in „sanfter Grifftechnik“ durchgeführt.
Das Prinzip ist es vorbeugend etwas zu tun um entsprechenden Beschwerden entgegen zu wirken. Durch aktive Streck-, Lockerungs-, Dehnungsübungen treten wir alle diesen Beschwer-den weitgehend entgegen. Übungen werden dazu immer diagonal, also in Richtung der Muskel-fasern, durchgeführt. Nun und an dieser Stelle wird wohl einleuchtend sein warum KEINE KOPFKREISUNGEN, RÜCKWÄRTSBIEGEN DER WIRBELSÄULE, überhaupt Übungen die in Hohlkreuzstellung gehen nicht durchgeführt werden sollen. Dennoch sind sie immer noch im Angebot von so genannten „Wirbelsäulengymnastik-Kursen“.
Es soll nicht durch Fehlübungen eine zusätzliche Belastung bewirkt werden oder gar zu zusätz-lichen beschwerden führen. Wichtig ist ebenso vorliegendes Übergewicht abzubauen womit bereits einige Beschwerden wie von selbst verschwinden. Fehlbelastungen durch Haltungsfeh-ler wie sie täglich bei jeder Verrichtung, sogar beim Sitzen, festzustellen sind, gehören abge-stellt. Aufklärung tut Not und die sollte bereits im Kindergarten beginnen. Das früh Gelernte prägt sich für ein ganzes Leben. Gewinner ist dabei nicht nur der Mensch sondern auch die Volkswirtschaft und nicht zuletzt hilft es Kostenausgaben der Krankenkassen enorm zu senken. Um bei Letzteren zu bleiben: Nicht nur uneigennützig bieten die Krankenkassen fachlich geführ-te Bewegungskurse und Wirbelsäulengymnastik an.
Eine Formel für das jeden Konstitutionstyp entsprechenden Menschen hat sich zur Berechnung des richtigen Gewichtes durchgesetzt:
Körperlänge X Brustumfang : 240. Das ergibt das Sollgewicht. Außerdem ist der BMI der Bo-dy Maß Index eine weiterhin gute Maßangabe zur exakten Gewichtsbestimmung entsprechen-den Alters und Körpergröße.
Mit den Formeln wird heute dem Schwerarbeiter ebenso gerecht wie dem überwiegend geistig Tätigen der eventuell einen anderen Brustkorbumfang aufweist. Erst in den letzten Jahren hat man sich auf diese unterschiedlichen Kriterien auf eine Formulierung geeinigt.
Ein weiterer Faktor ist das Heben von Gegenständen vom Boden.
Bitte nicht „aus dem Kreuz“ heben. Man sollte, um Gegenstände vom Boden richtig aufzuheben zu ihnen herunter gehen. Das heißt in die Knie und mit der Muskelkraft der Oberschenkel an-heben. Diese haben bedeutend mehr Kraft als die schmalen Muskelbänder rechts und links der Wirbelsäule. Sie dienen eigentlich der Fixierung der knöchernen Anteile der Wirbelsäule und den zwischen liegenden Bandscheiben.
Ein weiterer Faktor der in der Nutzung alltäglicher Gegenstände im Haushalt können zu Schä-digungen der Haltung, in der Folge der Wirbelsäule, werden. Da ist zu prüfen ob die Stuhl- und Tischhöhe der Körpergröße entsprechen. Die richtige Stuhlhöhe ist gegeben wenn beim auf-rechten Sitzen die Kniekehlen die Sitzstuhlkante berühren und die Füße flach auf den Boden aufgestellt werden können. Die Oberschenkel sollen ganz auf der Sitzfläche des Stuhles auflie-gen. Schreibtischhöhen sind dann richtig eingestellt, wenn die Oberarme am Körper anliegend die Ellenbogenhöhe der Tischhöhe entspricht.
Pardon, ist richtiges Liegen bekannt? Ist die Matratze noch „zeitgemäß“ oder hat sie schon ein ehrwürdiges Alter erreicht? Immerhin verbringt der Mensch etwa Zweidrittel seines Lebens im Bett. Da ist die richtige Lage, bzw. Lagerung von erheblicher Bedeutung für die Ablage der Wir-belsäule. Erfahrungen haben gezeigt dass im jungen bis mittleren Alter eine harte bzw. nicht zu weiche Matratze angebracht ist. In höherem Alter ist eine etwas weichere Matratze besser. Entscheidend ist die Lage des Körpers von Kopf bis Fuß. So sollte eine Matratze persönlich probe gelegen werden. Oft ist es so das ein Ehepaar Matratzen an Ort und Stelle für gut befindet und gleich zwei davon kauft. Dabei wird vergessen das Frau und Mann anatomisch im Muskel- und Skelettsystem unterschiedlich sind. Das ist vor allem beim Kauf von Matratzen zu berücksichtigen.
Probeliegen ist hier die bestmögliche Alternative. Dabei kann festgestellt werden inwieweit in den Seitenlagen und der Rückenlage das Skelett von Kopf bis Fuß in der Lage sind ohne Zwischenräume oder gar Rundverbiegungen den Körper abzustützen. Ist das nicht der all sollte solange probiert werden bis tatsächlich die richtige Lagerung geben ist. Bei einer guten Matratze bleibt die Wirbelsäule in den Seitenlagen und der Rückenlage gerade, das heißt nicht abgeknickt oder verbogen.

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An keiner Stelle sollte in den verschiedenen Lagen eine Hand unterführt werden können zwi-schen Körper und Matratze.
Nach einem geruhsamen Schlaf sollte man nicht gleich aus dem Bett springen, auch wenn es höchste Zeit währe. Der Körper benötigt eine gewisse Anlaufzeit um Muskeln, Sehnen und Bänder in Funktion zu setzen. Ein paar Dehnungs- und Streckübungen noch im Liegen dienen ersten Anforderungen an die Muskeln. Wer einen Hund, Katze, oder das gefiederte Haustier beobachtet wird bemerken das diese nach dem Erwachen erst einmal Übungen durchführen. Da streckt sich der Hund der Länge nach. Dann das rechte und das linke Bein abwechselnd nach hinten strecken. Dann werden die Vorderpfoten nach vorne gestreckt und der Kopf ver-sucht ebenfalls eine Streckung nach vorne. Besser ist es für den Menschen täglich 10 Minuten Zeit für eine Gymnastik aufzubringen als einmal in der Woche eine Stunde geforderte Gymnas-tik durchzuführen. Zur Gymnastik am besten gleich Morgens noch bettwarm und in der lockeren Bekleidung durchführen. Lässt es die Witterung zu sollte das Fenster weit geöffnet sein um die frische Luft zusätzlich zu genießen. Durch die Nase ein-, durch den Mund ausatmen. Anfangs sollte jede Übung dreimal, später bis zu achtmal durchgeführt werden. Eigentlich sollte man der Atmung nicht zuviel Aufmerksamkeit widmen, sonst würden die Übungen darunter leiden. Viel-leicht zu Anfang einmal eine Atemeinstellung zu den Übungen erreichen indem bei Anstren-gung aus, während des Entspannens ausgeatmet wird. Eigentlich ergibt sich das automatisch. Ein gewisser harmonischer Zusammenhang zwischen Übungen und Atmung sollte dennoch erreicht werden. Also:
Einatmung während der Entspannung
Ausatmen während der Aktivität
Übungen auf die Atmung einstimmen, nicht umgekehrt.
Zwischenpausen zur Erholung sind wichtig und können durch das Einflechten von Lockerungs-übungen der Entspannung dienen. Wirkungsvoller als jeder Hinweis ist in jeder Hinsicht Übun-gen praktisch durchführen, dann geht (fast) alles wie von selbst. Die Vielfalt der aufgezeichne-ten Bewegungsmöglichkeiten soll den Verschleißerscheinungen vorbeugen. Bereits bestehende Beschwerden lindern helfen. Bewegung ist für einen Erkrankten in der Bewegungsart wichtig, für bettlägerige ist entsprechende Gymnastik soweit möglich eine tägliche, mehrmalige Pflicht-übung. Ältere Menschen die um vier Wochen keine Bewegungsmöglichkeit haben sind schwer „wieder auf die Beine“ zu kriegen. Schon um den Kreislauf anzuregen und stabil zu halten ist tägliche Bewegung unersetzbar. Schließlich kann Bewegung nicht durch Medikamente ersetzt werden. Der Mensch muss selbst etwas tun. Mit der Zeit wird jeder sogar Freude daran haben. Jeder kann und sollte sich unter Beratung durch den Arzt und Physiotherapeuten sowie Sport-mediziner ein Programm auf sich selbst zugeschnitten zurechtlegen. In den Folgen dieses Bu-ches sollen dazu einige Zeichnungen helfen. Das bedeutet jedoch keinesfalls unbedarft an die Sache Bewegung heranzugehen. Nicht alles was gut aussieht ist nicht unbedingt gut.
Bewegungen im Wasser sind schon deshalb gut weil der menschliche Körper durch die Auf-triebskraft des Wassers scheinbar nur noch ein Siebtel des Gewichtes hat. Im Wasser gehen bedeutet dennoch einen enormen Widerstand zu überwinden. Hier werden Übungen zur Mus-kelkräftigungen durchgeführt. Tatsächlich ist es beim Schwimmen, hier ist Rückenschwimmen die beste Alternative als Technik des Schwimmens, ist der Körper dennoch scheinbar leichter. Beim Brustschwimmen neigen die meisten Schwimmer dazu den Kopf in den Nacken zu legen die entsprechende Beschwerden in der Nacken- und Rückenmuskulatur nach sich ziehen kön-nen. Günstig ist es auch, wenn der Kreislauf stabil ist, einen Warmbadetag zu nutzen. Hier soll-te anschließend eine entsprechende „Abwärmung“ stattfinden. Wandern, Rad fahren, leichter Dauerlauf, Ski-Langlauf, Nordic-Walking, sind bei geeigneter Bekleidung geeignete Bewegungsmöglichkeiten.

Morgenstund, beste Zeit zum Training.
Viele haben am Morgen Schwierigkeiten aus dem Bett zu kommen. Wer hat die nicht? Schwie-rigkeiten die hier gemeint sind ist das Aufstehen ohne Schmerzen. Dazu folgender Tipp: Aus dem Liegen heraus noch liegend auf die Seite drehen. Die Beine seitlich aus dem Bett heraus hängen lassen und nun durch Abdrücken mit der Hand aufsitzen. Den Körper so drehen wobei das Gesäß als Drehlager genutzt wird. Die Beine hängen nun über die Bettkante. Jetzt die Ar-me seitwärts, nach oben und wenn möglich nach hinten bewegen. Die Unterschenkel abwech-selnd nach vorne bewegen. Jetzt den Körper über das Gesäß nach vorne auf die kante des Bettrandes schieben und auf die Füße stellen. So aufgestanden haben die Bandscheiben die geringste Belastung erfahren. Welches ist nun die bessere Rückenlage um vor allem nächtliche Rückenschmerzen zu vermeiden? Erinnert sei an die Embryolage. Diese sieht so aus: seitwärts hingelegt und leicht eingerollt. Oft sucht sich der Körper selbst während des Schlafens die günstigste Lage selbst. Nochmals ein Wort zu Matratzen. Harte Matratzen sind nicht immer gut und geeignet. Während es in jungen Lebensjahren eine etwas stabilere Matratze sein darf wird es mit zunehmendem Alter die Wirbelsäule danken wenn sie etwas weicher liegen darf. Im Grunde ist es wichtig die täglichen Haltungsgewohnheiten zu überprüfen und entsprechend zu korrigieren. Nicht der teuerste Sessel ist der Beste, das große Kopfkissen im Bett ist oftmals schädlicher als es nutzen könnte. Da ist eine geformte Nackenrolle günstiger.

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Akuten Rückenschmerzen kann begegnet werden wenn man sich kurzzeitig ein gerolltes Bett unter den Bauch legt. Durch diese Dehnlagerung wird die Wirbelsäule kurzfristig entlastet und damit können Beschwerden bereits gelindert werden.

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Ein Stuhl kann auch für eine „Extension“, eine passive Streckung genutzt werden.

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Den Stuhl mit einem Kissen abgedeckt, wie hier zu sehen, kann als Rückenstütze genutzt wer-den. Es bedeutet: Auch das Nichtstun richtig tun! Für den müden, schmerzenden Rücken ist Entspannung Gold wert. So wird der Rücken unter Vermeidung von allem Druck entlastet. Fünfzehn bis fünfundzwanzig Minuten in dieser Stellung verharren.Damit können unter Um-ständen schmerzen in der Lendenwirbelsäule, zumindest etwas, gelindert werden.

Kopfschmerz und Halswirbelsäule, was haben sie Gemeinsames?

Die zum Kopf führende Halsschlagader gabelt sich in die äußere und innere Kopfschlagader. Letztere ist für die Blutversorgung des Gehirns zuständig.

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Kopfschmerzursache Arterie Kopfschmerzursache Nerven
Als Kopfschmerzursache kommt z.B. eine Pressung der kleinen, den Hinterkopf versorgenden Arterien in Betracht. Diese ziehen durch die kleinen Löcher, den Foramen intervertebrale, der Halswirbelsäulenkörper und können durch Ablagerungen eingeengt werden. Dadurch wird die Blutversorgung geringer mit der Folge: Kopfschmerzen. Auch Geruchs- Seh- und Hörstörungen können damit verbunden sein. Es kann ebenso als Brachialreiz an der Halswirbelsäule durch einen Austritt des Bandscheibenmaterials hier bewirkt werden. Vielfach wird hier von Cervicalmigräne oder Halswirbelsäulenmigräne gesprochen.

Eine andere Art der Beschwerden wird durch muskuläre Verspannungen im Lendenwirbelsäulenbereich als auch im Halswirbelsäulenbereich verursacht. So wie man extreme Bewegungen des Streckens und Beugens in der Wirbelsäule meiden sollte, so sind einige immer noch hier und da frappante Fehler in der Gymnas-tik. Gemeint ist hier das ominöse Kopfkreisen. Oft berichten Teilnehmer dass sie am Tag nach der „sportlichen“ Übung Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, eine gewisse Leere im Kopf und anderes verspüren. Schon deshalb ist das Kopfkreisen abzusetzen. Doch, was verursacht die Beschwerden. Das Wirbelloch, dem Foramen intervertebrale, gebildet durch eine kleine Ein-buchtung in den Wirbeln des oberen und unteren Wirbelkörpers der Halswirbelsäule, bildet sich ein Loch.

Wirbelkoerper-und-Bandscheibe-300x252 in Kopfschmerz und Halswirbelsäule, was haben sie Gemeinsames?

Hier treten die Rückenmarksnerven aus dem Wirbelkanal. Ebenso die den Hinterkopf versorgenden Arterien. Dazu die seitwärts vorbei geführte Halsschlagader welche für die gesamte Blutversorgung des Kopfgebietes und deren Organe wie zum Beispiel die Augen und Ohren zuständig ist. Bei Bandscheibenläsionen oder auch nur leichten Verschiebungen können stati-sche Beschwerden und akustische beschwerden ausgelöst werden ebenso wie das so genannte Ohrenpfeifen. Wenn bei vorhandenem „Ohrenpfeifen“ der Kopf nach rechts oder links gedreht wird und sich eine Tonveränderung ergibt ist davon auszugehen das im Halswirbelsäulenbereich „etwas nicht stimmt“. Dann sollte unbedingt der Facharzt aufgesucht werden. Hier kann falsche Wirbelsäulengymnastik, wie bereits erläutert, zu verheerenden Folgen bis hin zu Ohnmacht führen. Ursache der Beschwerden ist eine „Kompression“ der Nerven bzw. auch der Arterien, welche durch die Dreh- und Neigebewegungen gedehnt und gestreckt werden, mehr als gut währe. Medizinisch ausgebildete Fachkräfte wie z.B. Physiotherapeuten, sollte die Durchführung gezielter Kopfbewegungen bei entsprechenden Beschwerden vorbehalten blei-ben.
Richtig ist: Kopfkreiselungen aus dem Gymnastikplan zu streichen!

Es gibt unterschiedliche Fehlhaltungen und Haltungsfehler welche in der Folge und nach Jahren zur Veränderung der Statik der Wirbelsäule führen können.
Immer ist der Arzt der Ansprechpartner für auch nur vermeintlich vorübvergehende Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule, insbesondere bei dauernden Kopfschmerzen.

Kleine Anatomielehre der Wirbelsäule.

Anatomie-der-WS-KB-001-197x300 in Kleine Anatomielehre der Wirbelsäule.

Bild: Die Wirbelsäule

Geometrische Form der Statik mit Haltefunktion der Bauchmuskulatur. Zu beobachten ist eine gewisse Verbissenheit bei der Ausführung in gymnastischen Kursen. Dabei sollte doch eigent-lich alles „locker und entspannt“ gesehen und vor allem durchgeführt werden. Es ist sicher bekannt das „psychische“ Einstellung zur Haltung durch verspannte Muskulatur bedeutend beiträgt. Das heißt im Klartext: Wer sich locker und entspannt in die Übungen begibt wird entspre-chend mehr erreichen. Positive Einstellung bewirkt mehr als manchmal zu ahnen ist. Es ist ungünstig stressgeplagt Übungen durchzuführen. Hier hilft vorab ein kleiner Spaziergang, ein Heilkräuterbad mit Lavendel oder Baldrian, einige Minuten sich hinzulegen, eigentlich alles was zur Entspannung und Entkrampfung beiträgt. Die Bereitschaft und Erfolg für die Übungen ist danach wesentlich günstiger. Nun wird sicherlich verständlich werden dass Rückenbeschwer-den in einer untrennbaren Einheit mit dem inneren befinden, der Psyche, in Zusammenhang stehen. So können Verspannungen durchaus in den psychosomatisch zu behandelnden Be-reich gehören.

Gehhaltung-und-WS-bunt-001-276x300 in Kleine Anatomielehre der Wirbelsäule. Der Geknickte hier links im Bild

Es gibt unter Medizinern einen Spruch der lautet: „Wann wurden Sie geknickt?“ das bedeutet welche Sorgen haben dazu beigetragen die Körperhaltung nach vorne gebeugt einzunehmen. Schicksalsschläge zum Beispiel gehen „in den Nacken“ und knicken den Betrof-fenen. Oft stellt sich mit Gymnastik alleine nicht automatisch eine Erfolg ein. Einige Punkte soll-ten entsprechende Beachtung finden. Hier ist eine Ursache zu nennen: Das Körpergewicht. Als Gesellschaftsproblem erkannt wissen Mediziner dass eine Fehlsteuerung der Hypophyse, der Hirnanhangsdrüse, eine Ursache sein kann. Das limbische System im Gehirn, das unter anderem auch für das Suchtverhalten, hier „Essgewohnheiten“, ebenso zuständig ist, kann eine wei-tere Ursache darstellen. Insgesamt wird die biochemische Steuerung gestört. Schilddrüsenun-terfunktion kann weiter in betracht gezogen werden was medizinisch abzuklären ist. Überwie-gend ist die Veränderung des Körpergewichts in einer bewussten Steuerung zu suchen. Ge-nauer: der Mensch ist gerne gut und davon oft zuviel! Alle Punkte sollten jedoch medizinisch abgeklärt werden und nicht in Selbstmedikationen beeinflussend geregelt werden wollen. Das kann zu bleibenden gesundheitlichen Schäden führen.
Zum Thema Gymnastik: Alle Übungen sollten am warmen Körper durchgeführt werden. Die beste Übungszeit ist daher morgens, gleich nach dem Aufstehen, wenn die „Bettwärme“ noch vorhanden ist. Dazu kann das Fenster geöffnet werden wenn es dadurch keinen Durchzug gibt. Einen weiteren Schritt zum Erfolg gibt uns die Beachtung der Haltung. Das bedeutet: halte den Körper immer aufrecht! Zu achten ist ebenso auf richtige und zweckmäßige Kleidung. Das beginnt wie bereits vorher erwähnt mit dem richtigen Schuhwerk da die gesamte Haltung vor allem von der richtige Fußstellung abhängig ist. Für die Durchblutung der Gelenke hat sich bei nicht entzündlichen Vorgängen die Anwendung von Heißluft, insbesondere der Infrarotlichtbestrahlung, Wärmepackungen bewährt. Ebenso Rubefazientien als wärmende Salben welche eine örtliche Rötung wegen der Mehrdurchblutung hervorrufen anzuwenden. Entzündliche Vorgänge werden mit der Kryotherapie als Kälteanwendungen therapiert. Immer ist eine medizinische Abklärung erforderlich welche Anwendungen infrage kommen können. Viele gymnastische Übungen setzen neben dem gesunden Kreislauf und Nervensystem auch einen relativ gesun-den Bewegungsapparat voraus. Deshalb sollten durchgeführte Übungen keine Schmerzen bereiten. Bei den Übungen ist bereist eine Anspannung ohne Gelenkbewegung mit nachfolgender Entspannung als so genannte isometrische Übung von Erfolg gekrönt. Die Muskulatur wird durch Anspannen und loslassen wie eine Pumpe betätigt und bewirkt eine verstärkte Durchblutung mit entsprechender Kreislaufanregung. Oft als Schlackenstoffe bezeichnete Ab- bzw. Ein-lagerungen werden ausgeschwemmt sodass Spannungen und Verhärtungen abgebaut werden. Übungen lassen sich vor allem bei Bettlägerigen je nach Indikation als passive Bewegungsübungen durchführen, sofern es medizinisch erlaubt ist. Passive Bewegungsübung bedeutet das die Bewegung nicht der Bettlägerige selbst sondern eine fachlich ausgebildete Person, z.B. Physiotherapeuten, ausführt am Bettlägerigen. Die Bewegung ist den Möglichkeiten der anatomischen und entsprechend vorliegenden Erkrankung entsprechend extern von außen geschehend.
Bedeutend um fortgeschrittene Haltungsschäden oder bereits Erkrankungen gymnastisch wie-der zur Normalität zurück zu bringen ist das Klapp´sche kriechen.

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Das Klapp´sche Kriechen: Beschreibe eine „Acht“ (8) und drehe dabei in der Längsachse die ganze Wirbelsäule wurmartig. Den Bauch einziehen und nicht durchhängen lassen! Benannt ist es nach dem Orthopäden und Chirurg Dr. Rudolf B. Klapp (1873 bis 1949). Er entwickelte eine speziell gymnastische Form zur Behandlung von Skoliosen. Diese Erkrankung der Wirbelsäule ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit Drehung einzelner Wirbelkörper. Für Haltungs-fehler sind die Klapp´schen Kriechübungen ein idealer gymnastischer und unentbehrlicher Übungsteil. Ein Teil dieser Übungen sind mit Darstellungen in den folgenden Abschnitten praktischer Anleitungen beschrieben. Die Grundhaltung ist dabei der „Vierfüßlerstand“, d.h. Kniegelenke, Fußrücken und Hände sind in engem Bodenkontakt zu halten. Dazu sollten Polster unterlegt oder eine Gymnastikmatte benutzt werden zur Schonung der den Boden berührenden Kör-perteile. Durch die Klapp´schen Kriechübungen wird sowohl eine Lockerung und eine daraus resultierende Korrektur der Wirbelsäule erreicht. Voraussetzung ist das es sich bei der Wirbelsäulenveränderung nicht um einen krankhaften Zustand, wie z.B. Morbus Bechterew, handelt. Die Dehnung des Brustkorbes während der Durchführung dieser Übungen führt zur Vergrößerung des Atemvolumens. Eine erschlaffte Wirbelsäulenmuskulatur, speziell der Längsbänder rechts und links neben der Wirbelsäule, werden gestärkt. Diese Längsbänder sind bekannt als lange Rückenstrecker mit Ansatz am Hinterkopf und neben der Wirbelsäule bis zum Kreuzbein bzw. Beckenkamm reichend, sind eigentlich immer in Mitleidenschaft gezogen bei Haltungsfehlern und den „Kreuzschmerzen“. Ganz besondere Beachtung zur gymnastischen Korrektur bei Fehlhaltungen ist der Bauchmuskulatur zu widmen. Hier sind Übungen in Rückenlage, Seiten-lage und der Vierfüßlerstand, also Klapp´sche Übungen, einzubeziehen.

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Zwischen den Übungen gibt es in der Ausführung entsprechende Unterschiede. Lockerungsübungen, die zwischen den Übungen eingeschaltet werden sollten sind z.B. Muskeln ausschütteln, die Extremitäten baumeln lassen und ähnliche. Entspannungsübungen sind Übungen wie es Hund und Patze nach dem Aufstehen tun. So sind es Dehnungen, Streckungen als Möglich-keiten der Durchführung. Widerstandsübungen werden zum Beispiel unter Nutzung einer zwei-ten Person, einer Wand, oder anderen feststehenden Gegenständen durchgeführt. Der Druck wird nicht unter Bewegung sondern durch steigende Muskelkraft gegen den Widerstand ausgeübt. Schwingungen können mit Armen und Beinen in die von den Gelenken zulässigen Bewegungsgraden ausgeführt werden. Dazu können Hilfsmittel wie Besenstiel oder dergleichen zur verstärkten Übungsbewegung genommen werden. Halteübungen sind maist als Partnerübungen ausführbar. Während der eine Partner hält führt der Andere entsprechende Übungen aus. Das ist meist auf Praxisübungen in der Physiotherapie beschränkt auszuführen. Kräftigungsübungen können unter Zuhilfenahme eines Partners oder vorhandener Gegenstände ausgeführt werden. Streckungen werden ähnlich wie Dehnungsübungen ausgeführt. Beugungen und Drehungen sind in den physiologischen und anatomischen Möglichkeiten durchzuführen.

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